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Pension Walser Birnbaum bei Salzburg Stadt in Österreich Austria!


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Unser Haushund Gismo

May we introduce:

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Steckbrief:

  • Geburtstag: 02. Februar 2002 (Lichtmess)
  • Hobbies: Schuhe verstecken, Hundefrisör besuchen, Mausibuddeln, mit Frauli und den Pferden ausreiten, Bacherl-Plantschen, Wiese- oder Schneebaden,
  • Ausbildung: Welpenschule mit Gerli-Frauli, "Einmaleins" des Jagdhundes von Opa-Herrli, Abschluss zum Wachhund mit besonderer Auszeichnung für "Bewachung von Rezeptionen"
  • Lieblingskommandos:"mit","gemma","bring die Leine","spiel toooooooooooot"
  • Lieblingsfutter: Schweineohrli, Rinder-Suppenknochen, Rodeo-Sticks, Polnische-Wurst, Käse (am liebsten Gouda), Leberwurstaufstrich, Hundeschokolade, Zähneputzi / Denti-Sticks
  • Lieblingsmenschen: Mama(Gerli)-Frauli, Opa-Herrli, Oma-Frauli, Tante Loiserl, Schwiegermama-Frauli, Schwiegerpapa-Herrli, René-Herrli, Friedi-Onkel
  • Was ich alles kann: Such-Verloren, Handzeichenkommandos, Manöver auf "pfiff", "wie spricht da Hund" und "gib laut", Schuhchi bringen, Leine bringen, tot spielen, Balli-Fang, Bussigeben, "Hallo-Kumpel" und begrüssen, fußgehen, Sitz-Platz, auf Auto aufpassen, bewachen, "nicht-stenkern", Auto-Laufen, mit Pferd an der Leine gehen


Meine Story - wie ich ein Berger-Hund wurde....


Geboren bin ich am 02. Februar 2002 - also genau zur "Lichtmess", wie man in Österreich dazu sagt. Ich kam in der Tierrettung Lochen zur Welt. Meine Mama war eine ganz ganz brave Golden Retriever-Hündin, mein Daddy war ein schwarzer Labrador (deshalb hab ich auch auf meiner Brust ein weißes Herzerl, das hat er mir nämlich vererbt.)
Tja, als ich gerade meinen 10wöchigen Geburtstag mit meinen Hundefreunden im Zwinger feierte, kam plötzlich ein blondes Mädchen durch das Tor spaziert. Ich dachte: "Mei, die gefällt mir aber gut - da hau' i mi zuwi." Und so charmant wie ich nur konnte kuschelte ich mich zu ihren Füssen. Als wir beide uns dann in die Augen sahen, wusste ich: Sie nimmt mich mit! Obwohl ich noch nie zuvor ein Auto von innen gesehen hatte, hopste ich ganz selbstverständlich auf die Rückbank. Jedes mal, wenn ich während der Autofahrt mein Köpfchen hob, wurde ich von einer streichelnden Fraulihand sofort wieder beruhigt.

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Zu Hause in Salzburg bei der Pension Walser Birnbaum angekommen, hatte ich meine erste Begegnung mit meiner "Gerli-Frauli". Als ich gerade dabei war, die neue Umgebung zu erkunden, stand sie mir plötzlich gegenüber (das heißt eher, ich sah 2 weiße Schlapfen mit Füßen dran, weil ich ja noch so klein war). Auf jeden Fall war ich sofort herzlich willkommen und fühlte mich wohl. Als nächstes besuchten wir dann den Rest der Familie. Den besten Eindruck, den ich als "Mini-Wachhund" nur hinbekam, hinterließ ich beim Opa-Herrli. Ich hopste nämlich ganz selbstverständlich ins Bett - stellte mich selbstbewusst auf meine 4 Pfoten und "meldete" den Opa-Herrli an, so laut ich nur konnte. So konnte ich auch sein Herz gewinnen. Seither holt mich mein heiliger Opa-Herrli jeden Tag in der Früh um mich mit zum Wildfüttern zu nehmen. Ihm habe ich auch meine tolle Ausbildung und den Gehorsam, den ich leiste, zu verdanken. Er hat mir gelernt, was es heißt, zu apportieren, auf Pfiff zu reagieren und auf die Zeichen, die er mir gibt. Natürlich gehe ich mit ihm auch vorbildlichst Fuß (ganz ohne Leine). Neben meiner Tätigkeit als "Begleithund beim Wildfüttern" gehe ich natürlich meinem Job als Wachhund nach. Daheim in der Pension passe ich auf, dass alles seinen rechten Gang nimmt. Ich bin keine "Keiffen", die wegen jeder Kleinigkeit bellt - dafür bin ich viel zu gemütlich. Ich belle wirklich nur dann, wenn ich etwas zu melden habe.
Sobald mein Caro-Frauli von der Arbeit nach Hause kommt, freue ich mich tierisch auf einen Nachmittag mit den Pferden. Wenn wir ausreiten gehen, darf ich (an der Leine natürlich) immer mit. Am schönsten ist es, wenn ich mit den Pferden herumtollen kann.

Auch ein Wachhund braucht mal eine Auszeit - und deshalb nehme ich mir gerne ein paar Tage frei um in die Steiermark zu meiner "Schwieger-Frauli" Lori und meinem "Schwieger-Herrli" Toni zu fahren. Dort bin ich schon bekannt als "Steiermark-Hund" mit dem man sich nie fürchten muss. Am aller heiligsten ist mir das Bacherl, in dem ich ganz in der Nähe immer plantschen darf. Da ich ja das Wasser liebe, kann ich Stunden darin verbringen und vergesse Raum und Zeit.
Ihr werdet es nicht glauben, aber das Schwimmen lernte ich erst mit 6 Jahren. Vorher hatte ich immer Bedenken, dass ich untergehen könnte. Aber mein "René-Herrli" hat es geschafft! Zusammen mit meiner "Caro-Frauli" ist er einmal baden gegangen in einem See und hat mich am Ufer einfach stehen lassen. Dann war ich in der Zwickmühle: Sollte ich jetzt alleine am Ufer bleiben oder meine "Familie" aus dem Wasser retten? Natürlich nahm ich mir ein Herz und sprang in die Fluten... dabei bemerkte ich, dass das Schwimmen ja eigentlich eine tolle Sache ist... und seither kann ich es und tu es sehr gerne!
Noch etwas, was ich meinem René-Herrli zu verdanken habe, ist, dass ich das Kommando "gib laut" bzw. "wie spricht da Hund" nun beherrsche. Nun nutzte ich meine Hundestimme immer dann, wenn mir etwas nicht passt oder wenn ich Aufmerksamkeit erregen will. Zum Beispiel dann, wenn mir der Wind die Türe zuschlägt und ich nicht mehr durch kann. Ein kurzes "Wuff" genügt, um eine meiner Fraulis zu aktivieren. Gegen fremde Leute habe ich eigentlich nichts. Seit ich ein Baby bin, lebe ich in der Frühstückspension und habe täglich mit neuen Gästen zu tun, die ich herzlich und freudig begrüsse.

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Ja, ich weiß, ich sehe wohlgenährt aus und ein paar Kilo abzunehmen wäre kein Fehler - aber ich wiege auf keinen Fall zuviel, weil ich bei unseren Gästen beim Frühstück bettle, im Gegenteil. Ich bin sogar äußerst heikel, weil mich mein Gerli-Frauli so verwöhnt. Aber eines ist sicher: ich bekomme nur die besten und gesündesten Sachen.
Weil ich so viel Wolle habe, wird es mir im Sommer immer zu heiß. Und an Tagen, an denen sich sogar meine "Luxus-Hundehütte" am Balkon von der Sonne aufheizt wie eine Sauna, bin ich sehr froh, wenn mich meine Frauli mit zum Hundefrisör nimmt. Sobald ich dann meine ganze Unterwolle los bin, geht es mir viel besser und ich kann wieder lostoben.
Auch wenn ich kein Teeny-Hund mehr bin spiele ich immer und viel. Mein "Kampfhasi" aus Welpentagen lebt sogar noch. Besonders freue ich mich, wenn mir wieder ein paar Stofftiere geschenkt werden, aus denen ich dann die ganze Wolle oder Watte rausholen darf. Anders entspannen kann ich mich beim "Mausibuddeln". Da grabe ich oft meine Nase so tief in ein Loch, dass ich fast keine Luft mehr bekomme. Dass ich im Gesicht dann auch dementsprechend dreckig bin und wie ein Schmutzfink aussehe, muss ich glaub ich gar nicht genauer beschreiben.
Ich weiß, dass mein Opa-Herrli gerne meine "Jagdhundeausbildung" fortgesetzt oder mit mir vertieft hätte, aber ich muss ehrlich sein: Ich bin einfach kein Jagdhund. Eine Veranlagung, die ich absolut nicht abstreiten kann, ist die Liebe zum Wasser. Aber wenn ich beim "Jagern" etwas bringen muss, dann graust mir einfach zu viel. Ich bringe es nicht einmal über's Herz, auf eine Heuschrecke draufzusteigen. Dafür bin ich einfach zu sanftmütig.
Mit anderen Hunden verstehe ich mich eigentlich ganz gut. Nur Rüden kann ich nicht leiden, wenn sie in meinem Gebiet sind. Ich lasse mir dann einfach nichts gefallen und zeige ihnen, dass ich hier der Boss bin. Deshalb ist es immer gescheiter, wenn ich weiß, dass wir Zimmergäste haben, die einen Rüden mitbringen. In diesem Fall ziehe ich mich dann in die Wohnung zurück, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Deshalb weiß es meine Gerli-Frauli immer gerne vor der Anreise schon, ob ein Hund dabei ist.

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